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RFC 9562 ID Generator

UUID v6 Generator - sortierbare Zeitstempel-UUIDs

UUID mit umsortiertem Zeitstempel nach RFC 9562. Lexikografisch sortierbar und rückwärtskompatibel zum Datenmodell von v1.

UUID v6 Generator
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Was ist UUID v6?

UUID v6 ist in RFC 9562 definiert und behebt genau einen Mangel von v1: die fehlende Sortierbarkeit. Es verwendet dieselben Felder und denselben gregorianischen Zeitstempel, ordnet ihn aber höchstwertig zuerst an.

Das Ergebnis lässt sich als Zeichenkette sortieren und ergibt dabei die chronologische Reihenfolge - ohne die Bezeichner zu dekodieren.

Der entscheidende Unterschied zu v1

Bei v1 steht time_low vorn, also der Teil des Zeitstempels, der sich am schnellsten ändert. Zwei kurz hintereinander erzeugte v1-UUIDs unterscheiden sich damit bereits in den ersten Zeichen und sortieren praktisch zufällig.

v6 dreht das um: die oberen 48 Bit des Zeitstempels stehen zuerst, die unteren zwölf danach. Aufeinanderfolgende Werte teilen damit einen gemeinsamen Präfix - genau die Eigenschaft, die B-Baum-Indizes belohnen.

Der innere Aufbau

Die Felder heißen time_high (32 Bit), time_mid (16 Bit) und time_low_and_version (12 Bit Zeitstempel plus 4 Bit Version). Danach folgen wie bei v1 14 Bit Taktsequenz, 2 Bit Variante und 48 Bit Knotenkennung.

Auch hier gilt: dieser Generator setzt eine zufällige Knotenkennung ein und gibt keine MAC-Adresse preis.

Wann v6 die richtige Wahl ist

v6 ist vor allem ein Migrationspfad. Wenn ein bestehendes System v1 erzeugt und unter Index-Fragmentierung leidet, lässt sich auf v6 wechseln, ohne Felder, Datentypen oder die Semantik der Knotenkennung anzurühren.

Beginnen Sie dagegen auf einem leeren Blatt, hat v7 die klaren Vorteile: Unix-Epochenbeginn statt gregorianischem Versatz, 62 Bit Zufall statt 48 Bit Knotenkennung und breitere Bibliotheksunterstützung.

Datenbankleistung

Weil neue Werte immer am rechten Rand des Index landen, verhält sich v6 beim Einfügen fast wie ein aufsteigender Zähler: wenige Seitenteilungen, hohe Füllrate, warmer Cache. Gegenüber v1 oder v4 als Primärschlüssel ist der Unterschied in großen Tabellen deutlich messbar.

Umwandlung zwischen v1 und v6

Die Umwandlung ist reine Bitverschiebung und in beide Richtungen verlustfrei: Zeitstempel aus den drei v1-Feldern zusammensetzen, neu aufteilen, Versionsziffer anpassen. Taktsequenz und Knotenkennung werden unverändert übernommen. Damit lässt sich ein bestehender Datenbestand nachträglich sortierbar machen.

Frequently Asked Questions

Die Bits sind identisch, nur anders angeordnet. v6 stellt das höchstwertige Zeitstempel-Segment nach vorn, wodurch die Textform chronologisch sortiert. Inhaltlich tragen beide dieselbe Information.

Für neue Systeme v7: es verwendet den Unix-Epochenbeginn, ist einfacher zu erzeugen und enthält mehr Zufall. v6 ist die richtige Wahl, wenn Sie ein bestehendes v1-System sortierbar machen wollen, ohne das Datenmodell zu ändern.

Ja, verlustfrei. Es genügt, die drei Zeitstempel-Felder umzusortieren und die Versionsziffer auf 6 zu setzen; Taktsequenz und Knotenkennung bleiben unverändert. Die Umwandlung ist in beide Richtungen möglich.

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