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Sicherheit ID Generator

Passwort-Generator - kryptografisch sicher

Erzeugt kryptografisch sichere Zufallspasswörter über die Web Crypto API. Länge und Zeichensätze frei einstellbar, vollständig im Browser.

Passwort-Generator
Client-side
Password Strength
4 128

Was ein Passwort wirklich sicher macht

Sicherheit ergibt sich aus Unvorhersagbarkeit, nicht aus Komplexitätsregeln. P@ssw0rd! erfüllt jede Formularvorgabe und steht in jeder Wörterliste; eine zufällige Folge aus 20 Zeichen erfüllt dieselben Regeln und ist praktisch nicht zu erraten.

Zwei Faktoren zählen: die Größe des Zeichensatzes und die Länge. Beides zusammen ergibt die Entropie, und die Länge hat den größeren Hebel.

Wie Entropie funktioniert

Die Entropie beträgt log2(Zeichensatz) × Länge. Aus allen vier Klassen ergibt sich ein Zeichensatz von 88 Zeichen und damit 6,46 Bit pro Zeichen: 16 Zeichen liefern rund 103 Bit, 24 Zeichen rund 155 Bit.

Ab etwa 100 Bit ist Durchprobieren auch mit spezialisierter Hardware aussichtslos. Der praktische Angriffsvektor ist dann nicht mehr das Passwort selbst, sondern Wiederverwendung, Phishing oder ein Datenleck beim Anbieter.

Kryptografischer Zufall statt Math.random()

Math.random() ist auf Geschwindigkeit ausgelegt, nicht auf Unvorhersagbarkeit. Aus einigen beobachteten Werten lässt sich der interne Zustand rekonstruieren und damit die gesamte Folge - vergangene wie künftige.

Dieser Generator verwendet crypto.getRandomValues() und wählt jedes Zeichen per Verwerfungssampling aus, damit keine Position durch Modulo-Verzerrung bevorzugt wird. Anschließend wird mit einem Fisher-Yates-Durchlauf gemischt.

Empfohlene Längen nach Anwendungsfall

12 Zeichen als absolutes Minimum für unkritische Konten. 16 Zeichen für den Alltag. 20 bis 24 Zeichen für E-Mail-Postfächer, Online-Banking und das Hauptpasswort des Passwortmanagers - das E-Mail-Konto ist der Wiederherstellungsweg für alles andere.

32 Zeichen und mehr für API-Schlüssel und Dienstkonten, die ohnehin nur maschinell verarbeitet werden.

Passwörter niemals im Klartext speichern

Wer Passwörter serverseitig verarbeitet, speichert ausschließlich Hashes aus einem dafür vorgesehenen Verfahren mit Salt: Argon2id bevorzugt, sonst scrypt oder bcrypt.

SHA-256 und MD5 sind hier ungeeignet: sie sind auf Geschwindigkeit optimiert, was Angreifern Milliarden Versuche pro Sekunde erlaubt. Passwort-Hashverfahren sind absichtlich langsam und speicherintensiv.

Passwortmanager

Zufällige Passwörter sind nur praktikabel, wenn Sie sie sich nicht merken müssen. Ein Passwortmanager übernimmt genau das und löst gleichzeitig das größere Problem: Wiederverwendung. Merken müssen Sie sich dann nur ein starkes Hauptpasswort - und das sollte lang sein.

Zwei-Faktor-Authentifizierung

Auch ein perfektes Passwort schützt nicht gegen Phishing oder ein Leck beim Anbieter. Ein zweiter Faktor tut das: am besten ein Passkey oder ein Hardware-Schlüssel nach FIDO2, sonst eine TOTP-App. SMS-Codes sind der schwächste zweite Faktor, weil Rufnummern übernommen werden können - aber immer noch besser als kein zweiter Faktor.

Datenschutz

Die erzeugten Passwörter verlassen Ihren Browser nicht. Es findet keine Netzwerkanfrage statt, nichts wird protokolliert, und die Seite funktioniert auch offline. Sie können das im Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge nachprüfen.

Frequently Asked Questions

Nein. Die Erzeugung läuft vollständig in Ihrem Browser über crypto.getRandomValues(). Es gibt keine Netzwerkanfrage und damit nichts, was protokolliert oder gespeichert werden könnte.

Für normale Konten 16 Zeichen, für E-Mail, Banking und Passwortmanager 20 bis 24 Zeichen. Länge bringt mehr Sicherheit als exotische Sonderzeichen: jedes zusätzliche Zeichen aus einem 88er-Zeichensatz vervielfacht den Suchraum um 88.

Ja. Aus jeder aktivierten Klasse wird mindestens ein Zeichen gezogen, anschließend wird das Ergebnis durchmischt. So erfüllt das Passwort auch strenge Formularregeln, ohne dass die garantierten Zeichen an festen Positionen stehen.

Weil der Generator nicht kryptografisch sicher ist: sein interner Zustand lässt sich aus wenigen Ausgaben rekonstruieren, womit alle weiteren Werte vorhersagbar sind. Für Passwörter ist ausschließlich ein CSPRNG geeignet.

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